Philosophie des Abendlandes, Buch 1 (Antike) – Bertrand Russell

Abstract:

Bertrand Russell schreibt in seinem Klassiker „Philosophie des Abendlandes“ die Geschichte der westlichen Philosophie. Sein Werk teilt er in drei Teile: Die Philosophie der Antike, die Katholische Philosophie und die Philosophie der Neuzeit. Hier werde ich zuerst über das erste Buch schreiben, das sich wiederum in drei Teile gliedert:

Die Vorsokratiker:

Russell beginnt mit einer Beschreibung des Aufschwungs der griechischen Kultur. Die Griechen übernahmen viele Dinge wie das Alphabet, Götter, Religion, Mythen und weiteres von Nachbarvölkern wie den Ägyptern, Phönizier und den Völkern im Orient. Gerade die homerischen Dichtungen weisen erhebliche Parallelen zu anderen Mythen auf. Die griechische Städte, die Polis waren als Stadtstaaten organisiert, teils herrschte regen Austausch und auch Krieg untereinander. Der Aufschwung der Religion und Kultur führte zu Dichtungen und gleichzeitig zum Aufschwung der Philosophie. Dementsprechend war der Anfang der griechischen Philosophie noch oft infiziert mit mystischen Religionsvorstellungen; Sie beginnt dann mit Thales und der milesischen Schule. Thales ist bekannt dafür, dass er den Griechen die Geometrie brachte (vermutlich von den Ägyptern). Weiter nennt Russell Pythagoras und dessen Leere der unsterblichen , wandernden Seele, die es selbst verbietet, Bohnen zu essen. Weiter lehrte der Philosoph Heraklit seine Lehre nach „Alles fliesst“, was soviel bedeutet wie dass nichts beständig ist, es keine unendlich bestehende Materie gibt; auch Atome, Elektron & Protonen können gespalten werden. Weiter beschreibt Russell Philosophen wie Parmenides, Empedokles und Anaxagoras, die viel über Metaphysik und ein Leben nach dem Tod nachdachten. Die Atomisten hatten einen neuen Ansatz, in dem philosophischen Geist-Materie-Problem gefunden: Alles sei aus Atomen zusammengesetzt, die physikalisch, nicht aber geometrisch unteilbar seien; sie kamen mit ihrer Theorie sehr nahe an die heutige Auffassung der Naturwissenschaften. Protagoras, das Haupt der Sophisten, die junge Griechen lehrten, wie sie ein praktisch erfülltes Leben führen können. Der Ausbruch des Peloponnesischen Krieges im Jahre 429 v. Chr. leiteten eine dunkle Periode in der Geschichte Athens ein, das zuvor die Geburtsstätte etlicher grosser Philosophen war. Sparta übernahm die Macht zu Land und setzte die 30 Tyrannen in Athen ein. Die Demokratie wurde zwar danach wieder hergestellt, doch war sie so vergiftet, dass sie selbst Sokrates den Tod kostete.

Sokrates, Plato und Aristoteles:

Antike Philosophie nach Aristoteles: